Karlheinz Kluge |
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Die Heimkehr der Jäger |
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Der Meteorologie-Student Georg Zindel will sein Diplom über den "Strahlenkranz"
machen, ein metallgestell, das Wanderer und Bergsteiger bei Gewittern schützen soll. Erfinder
dieses eigentümlichen Geräts ist sein Professor Joachim Pasch, allerdings wurde es seit
dem zweiten Weltkrieg nicht mehr benutzt. Bei Versuchen im Harz wird jedoch ein Student vom Blitz
erschlagen. Georg Zindel kommt Pasch schnell auf die Schliche, bald ist klar, daß der
"Strahlenkranz" im Dritten Reich zu Menschenversuchen verwendet wurde. Für Zindel
beginnt nun ein Alptraum. Er muß aus dem Institut fliehen, recherchiert in Berlin und
schlägt sich derweil als Trödler durch. Im Gebiet um Baden-Baden und um die Hornisgrinde
findet er weitere hinweise, mit denen er Pasch überführen könnte. Viel mehr
läßt sich über das tatsächliche Geschehen im Roman nicht sagen, denn der
"Alptraum" ist wörtlich zu nehmen: Der Leser gerät in einen Sog aus Phantasien,
Rauschzuständen und Delirien. Die auftretenden Figuren bleiben irreal und konturlos, sei es
der indische Volkskundler Walawalker aus Göttingen, sei es die Geliebte, die den Studenten
durch den Schwarzwald führt und anscheinend blind ist. Die seltsam verschwommenen
Begebenheiten finden an obskuren Orten statt, z.B. in einem stillgelegten Bunker im Harz, in dem
sich immer noch vollständig bekleidete Soldatenpuppen befinden oder aber im Sendemast der
Hornisgrinde, wo Zindel eine Liebesnacht verbringt, während im gleichen Raum ein ehemaliger
NVA-Offizier schläft. Schweinereien und gestöhntes Lob waren die Folge, beides half, bis ich mich zuckend entleerte, und Judith... gleichfalls den Gipfel begrüßte.
© Matthias Kehle
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