Harald Hurst |
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So e Glück |
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Thaddäus-Troll-Preisträger Harald Hurst hat ein neues Buch geschrieben, doch er bleibt
bei seinem altbewährten Strickmuster von Geschichten und Gedichten in badischer Mundart.
Wieder präsentiert er urkomische Slapstick-Satiren ("Der mit de Wurscht")
und die seltsamen Kleinigkeiten, die der Alltag mit sich bringt, etwa bei der Mülltrennung
oder beim "Chinesefondue", einer ganz speziellen Art von Festen bei mittlerweile
gesetzten und betuchten Freunden, bei den sogenannten "runden" Geburtstagen. Hurst
amüsiert sich über die "Feine Leut", und beim "badische
Toleranzfrühschoppe" wird viel getrunken und ebensoviel schwadroniert über
Toleranz und überfremdung. Wörterclown und Lachpoet / Harald Hursts neues Buch ist zweifellos eines seiner besten, es zeigt einmal mehr, daß Mundart-Literatur nicht unbedingt gleichzusetzen ist mit Volkstümelei. Wann aber wird sich Hurst darauf besinnen, daß er mehr kann?
© Matthias Kehle
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