Frauke Blome |
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Die NaturFee als WegWeiserin auf dem WandlungsPfad |
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Es gibt Bücher, literarisch gemeinte Bücher, die sich einer literarischen Beurteilung
entziehen, weil die Verfasser sich nicht für Literatur interessieren, außer ihrer
eigenen. So bleibt bei manchen nur das schiere Zitieren, denn damit entlarvt man das jeweilige Buch
am besten. Der Titel läßt es vermuten, "Die NaturFee als WegWeiserin auf dem
WandlungsPfad", ist so eines. Da hat sich eine Frau aufgemacht, sich selbst zu erkunden,
und zwar in der Einheit mit der Natur. "Werde, was du bist!" ruft das Vorwort dem Leser
entgegen. Ob "der Leser" von der Autorin allerdings vorgesehen ist, ist fraglich, denn in
den drei Zyklen des Bandes "Die Waldfee", "Die Seefee" und
"Die Meeresfee" geht es um weibliche Figuren, vor allem Feen, die durch die
Jahreszeiten und die heile Natur wandeln. Der Mann ist nicht vorgesehen. Da gibt es Mondinnen,
Meerinnen oder Elfinnen - gemeint ist damit keine lappländische Fußballmannschaft -, die
Sprache wird permanent vergewaltigt: "An der Waldtafelinnenmoosholzplatte/ singen alle
GeladInnen/ die Will-Kommens-Naturwunder-Melodie." überall finden sich
"Wandlungswegfeenmelodieüberraschungen", es wispert, schwingt, rauscht, waldet,
blaut, "es lauschen und spüren/alle/Poren", man gelangt zum
"Häutungshöhepunkt/ im galaktischen Pendel/ einer
Nur-Natürlichkeit."
© Matthias Kehle |
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