Rastplatz,
Anfang März

aus:
Drahtamseln.
Rimbaud 2007

Die Neue Zürcher Zeitung schrieb im Juni 2007:

Matthias Kehle siedelt seine kurzen Gedichte manchmal an jener Grenzlinie an, wo das Unspektakuläre auf das Besondere treffen kann. Lapidare Notizen entstehen bei dieser lyrischen Inventarisierung, verhalten im Ton und fern jeder Üppigkeit (...) Genau hinhören, aufmerksam hinblicken und dabei auch die 'Lesarten des Rückwegs' bedenken - das führen Matthias Kehles Gedichte unaufdringlich vor.

weitere Pressestimmen


Du sitzt auf deinen Händen,
nordseitig liegt noch Schnee

Ein Mann wirft lichtempfindlich
seinen Schatten

aufs Laub und glaubt
der Winter sei vorbei.

Gehen wir ins Gasthaus
Hinterm Zaun, fragst du,

wir kommen von weit her
der Sommer gilt noch

vom vergangenen Jahr.

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Last modified: 02.09.2008, 19:44.


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